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Insider Tipps

Electronic Arts

27. Februar 2008
Autor: Kai

Die FIFA- Reihe ist sicherlich allgemein bekannt. Jedes Jahr das Gleiche und jedes Jahr irgendwie doch anders, jedes Jahr ein paar Neuerungen und jedes zweite Jahr bessere Grafik: EA Sports bringt in der für Eletronic Arts üblich gewordenen Serie seine Fußballsimulationen bereits seit über zehn Jahren an den Spieler.
So weit, so gut. Eine Nebenprodukt der populären Marke ist „FIFA Street“ - die Version für Gelegenheitsspieler. In diesem Jahr wird der mittlerweile dritte Teil released. XBOX an, Spiel rein, los. Erster Eindruck: Geil. Schöne Grafik, coole Cell- Shading Optik, Musik, Tricks – hier bietet sich, vor allem mit Kumpels, eine ganze Menge Spaßfußball auf Locations wie Hinterhöfen und Bolzplätzen.

Es gibt sogar ein Combo- Tricksystem. Aber das war es eben auch schon. Tiefgang, in der FIFA Serie im Vergleich mit Taktik- Fußballsimulatoren wie Pro Evolution Soccer sowieso eher dünn gesäht, sucht man hier vergebens. Es gibt keine richtigen Ligen, ein Karrieremodus fehlt. Überlegungen über Aufstellung und dergleichen entfallen.

Das nervt auf Dauer. Einsteigerfreundlichkeit in allen Ehren, aber mit ein bisschen Phantasie hätte man auch hier langfristig fesselnde Elemente einbauen können.
FIFA Street 3 ist ein nettes Actionspiel zum Zocken, aber nichts, was einen dauerhaft vor die XBOX bannen könnte.


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15. Januar 2008
Autor: kaimar

Ende des Monats wird Electronic Arts den neuesten Spross der “Burnout“-Reihe veröffentlichen. Die Meinungen der Spieler sind jedoch zweigeteilt.

Im Hause Electronic Arts scheint man in seiner Rolle als Publisher derzeit sehr darauf bedacht zu sein, sich vom Image des ideenlosen, innovationsscheuen Großkonzerns zu lösen. Gerade wurden den Freunden aufwändig produzierter Arcade-Rennspiele mit “Need For Speed ProStreet” einige Überraschungen in Puncto Setting, Umfang und Spielmechanik geboten, nun zieht man mit dem „hauseigenen Konkurrenzprodukt“ „Burnout Paradise“ nach.

Doch was genau erwartet den Spieler in dieser neuen Episode der von “Criterion Games” entwickelten Erfolgsserie? Nun, die wesentlichen Elemente von Burnout bleibt natürlich bestehen: Aufwändige Zusammenstöße, schicke Karren (zumindest vorerst), Adrenalin im Blut, Nitro im Tank

Doch auch, wenn die Rennen gewohnt spannend sind, offenbart das Spiel seine Schwächen vor Allem zwischen Diesen. Denn eine schnelle Menuauswahl, mit der sich das nächste Rennen starten ließe, gibt es nicht mehr. Stattdessen heizt man nun GTA-like durch eine riesige Stadt und fährt von einem Punkt der Minimap zum Anderen.

Dieses neue System mag zunächst großen Spaß machen, hat aber gravierende Nachteile, was den Spielfluss angeht. Einmal von der Strecke abgekommen müsst ihr nämlich den gesamten Weg bis zum Anfangspunkt zurückfahren, was auf die Dauer extrem frustrierend und unnötig wirkt. Es bleibt zu hoffen, dass die Entwickler von Criterion Games sich die Kritik der Spieler anhand der Demo bereits zu Herzen genommen und entsprechende Features eingebaut haben.

Nichtsdestotrotz ist Burnout Paradise ein Muss für jeden Fan von Michael Bay/Jerry Bruckheimer-Filmen, “Alarm für Cobra 11″ oder einfach einer Menge Explosionen, Knautschzonen, Crashes und Verfolgungsjagten jenseits konventioneller Tacho-Anzeigen

Und wer auf das schnelle Geld zwischendurch aus ist, für den bieten sich die spontanen Rennen an, die an jeder Ampel gestartet werden können. Einfach anhalten und wie Marty McFly demonstrativ das Gaspedal durchtreten. Aber lasst euch nicht von weißen Rolls Royces erwischen ;-)

In dem Sinne: „May the Burnoutleiste be with you…“


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20. Dezember 2007
Autor: kaimar

Need For Speed Pro Street

Nach einem eher enttäuschenden Need For Speed Carbon legt Entwickler und Publisher Electronic Arts dieses Jahr mit Need For Speed ProStreet einen neuen Gang ein.

Statt wie bisher mit bis zur Unkenntlichkeit aufgerüsteten Karren in illegalen nächtlichen Straßenrennen durch diverse Großstädte zu heizen, geht es im neuesten Teil der Serie zwar legal, dafür aber keinesfalls ungefährlicher zu.

Zur Auswahl stehen dem angehenden König der Straße dabei vier verschiedene Spielmodi in denen er sein fahrerisches Können unter Beweis stellen kann:

  • Grip:

Hinter dieser kryptischen Bezeichnung verbirgt sich nicht Anderes als das klassische Rundenrennen, wie es aus nahezu jedem Rennspiel bekannt ist. Ihr fahrt eine zuvor gewählte Anzahl von Runden auf einer - mehr oder weniger - runden Strecke und wer die letzte Runde als Erster abschließt, gewinnt.

  • Drag:

Wer bremst, verliert!

In diesem Spielmodus, der Fans der Serie seit Need For Speed Underground bekannt sein dürfte, geht es darum, eine gerade Strecke so schnell wie möglich hinter sich zu bringen. Die Schwierigkeit liegt darin, zunächst die Reifen durch einen gekonnten Burnout auf die richtige Temperatur zu bringen und im Folgenden den jeweils richtigen Gang im richtigen Moment einzulegen, da einem ansonsten schonmal der gepimpte Designermotor um die Ohren fliegt.

  • Drift:

In diesem, Fans ebenfalls seit Underground bekannten, Rennmodus ist es das Ziel, sich mit abgefahrenen Reifen mittels spektakulärer Drifts und Slides über eine (vorzugsweise nasse oder vereiste) kurvige Strecke zu manövrieren, ohne allzu oft Bekanntschaft mit der Streckenbegrenzung zu machen. Je länger die Drifts und je höher die Geschwindigkeit, desto mehr Punkte rasen auf euer Konto.

  • Speed Challenge :

Der wohl einfachste Rennmodus in Need For Speed ProStreet :

Im Grunde handelt es sich um eine vereinfachte Form des Grip, in der die Strecken so linear wie möglich gehalten sind. Nerviges Ausbremsen durch Haarnadelkurven gibt es hier nicht. Die pure Leistung des Fahrzeuges und der Mut, das Gaspedal bis zum Anschlag durchzutreten sind alles, was in diesem Rennen zählt.

Selbstverständlich kommen auch die Tuning-Freunde auf ihre Kosten, allerdings legt Need For Speed ProStreet eindeutig mehr Wert auf “innere Werte” als seine Vorgänger.

Tuning

Statt sich wie bisher stundenlang mit diversen Spoilern, Vinyls, Radkappen und Lackierungen auszutoben, darf der Spieler dieses mal hauptsächlich Veränderungen vornehmen, die auf den ersten Blick unsichtbar, auf der Straße dafür umso spürbarer sind. Somit lassen sich beispielsweise die Getriebe-Übersetzung, Federungen und aerodynamische Eigenschaften des Fahrzeuges frei konfigurieren.

Auch im eSport hat sich ProStreet, nicht zuletzt wegen seiner neuartigen Anleihen aus der Welt der Renn-Simulationen sehr schnell etabliert und ist unter anderem bereits als Titel in der aktuellen EA MASTERS Saison vertreten.

Fazit:

Auch, wenn das Spiel erst seit kurzer Zeit im Handel erhältlich ist, lässt sich bereits feststellen, dass es die Fangemeinde der NFS-Serie spaltet.

Somit stehen auf der einen Seite Diejenigen, die mit dem altehrwürdigen Need For Speed Undergroud zur Serie gefunden haben und sich seitdem an der immer wieder neu aufgelegten Thematik des illegalen nächtlichen Straßenrennes erfreut haben. Jene Fans der Serie werden bei diesem Titel leider nicht voll auf ihre Kosten kommen, da das Szenario mittlerweile eher einer “sauberen” sportlichen Veranstaltung gleicht.

Dies wird wiederrum die Freunde anspruchsvoller Rennspiele freuen, auch wenn Diese von Need For Speed ProStreet sicher keine reine Simulation im Stile eines Project Gotham Racing erwarten dürfen.

Somit steht der neue Titel der Need For Speed-Reihe zwischen dem Erfolg des Bewährten und dem, bei Electronic Arts keinesfalls üblichen, Mut zur Innovation. Inwiefern dieser Spagat gelingt, bzw. in welche Richtung sich die Serie im Folgenden entwickeln wird, werden nun, wie so oft, die Verkaufszahlen entscheiden.


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