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Autor: kaimar Ready to rock? Dann ist “Rock Band” für Microsofts erfolgreiche Konsole definitiv ein Titel für euch! Neben der bekannten Gitarre und dem Bass dürfen eure Freunde nun auch am Schlagzeug oder am Mikro mit euch die Wände erzittern lassen.
Zugegeben, das Prinzip ist nicht wirklich neu. Competitions am Mikro kennen wir bereits aus Sonys Singstar, Gitarre und Bass waren bereits zu Xbox-Original-Zeiten im Quasi-Vorgänger “Guitar Hero” vertreten. Doch nun erstmals alles zusammen spielen zu dürfen, ist neu. Und vor Allem das Schlagzeug verspricht viel Spaß für angehende Rocker.
Echte Musiker-Skills sind dabei natürlich nicht vonnöten, werden allerdings auch in keinster Weise geschult. Wer also den “Real Deal” möchte, kommt um eine “echte” Band nicht herum
Doch abseits jeder Kritik aus der Musikszene (wo dieses Spiel gewissermaßen als “Kinderspielzeug” verschrien ist) erwartet euch mit Rock Band ein Spiel, das vor Allem auf Parties für jede Menge Spaß sorgen dürfte.
Etliche Tracks aus der gesamten Rock-Geschichte erwarten euch. und wenn Diese nicht mehr genug sind, schlägt die MS-Cash Cow mit ihren Micro-Payments zu und lässt euch auf gewohnte Art und Weise in Xbox Live neue Tracks herunterladen.
In seiner langjährigen Geschichte hat es das interaktive Musikspiel mit dem eigenwilligen Controller ja schon des Öfteren Einzug in die Pop-Kultur gehalten. Wie zum Beispiel in der US-Serie South Park:
Insgesamt 45 Songs erwarten euch, 13 Weitere könnt ihr durch erfolgreiches Spielen freischalten.
(hier die komplette Liste)
Autor: kaimar PCler sind ja schon lange im Genuss des neuen, schnellen, actionreichen Ego-Shooters UT3. Doch diesen Sommer kommt der Blockbuster nun endlich auch für unsere Lieblings-Konsole.
Spielerisch ändert sich dabei nicht allzu viel: immernoch treten Spieler gegeneinander in verschiedenen Modi wie:
gegeneinander an.
Relativ neu (wenn auch schon auf dem PC vorhanden) ist natürlich der Warfare-Modus, der vom Ablauf her in etwa dem Assault-Modus aus diversen anderen Shootern entspricht
Da ein Shooter ohne Waffen kein Shooter wäre, wurden Diese natürlich - wie alles in UT3 - grafisch runderneuert und aufgestockt. Neben alten Freunden wie:
gibt es nun auch neue Arten, den gegner zu zerlegen. Allen vorran AVRIL, eine Anti-Fahrzeug-Waffe, die den schweren Transportmitteln richtig einheizt.
A pro pos Transport: Neben den neuen Spielmodi und Waffen gibt es natürlich auch die beliebten Fahrzeuge, wie:
sowie diverse neuankömmlinge, allen vorran das neue Hoverboard, das (wie sein filmisches Vorbild) dem Spieler einen schnellen Transport über weite Strecken gewährt. Dazu kommen einige nette Alien-artige Vehikel, die allesamt stark an die Strider aus Half Life 2 erinnern. (Die ihrerseits natürlich von den Tripods aus “Krieg der Welten” inspiriert waren)
In einem sog. Darkwalker, Fury oder Scavenger schreitet ihr wahlweise als außerirdischer Necris (Singular=necri?) über das Schlachtfeld und versucht, euren menschlichen gegnern das Leben schwer zu machen.
Das leben schwer machen dürfte UT3 auch Jugendschützern, es ist allerdings davon auszugehen, dass auch die Konsolenfassung, wie ihr PC-Pendant “keine jugendfreigabe” also das berühmt-berüchtigte rote Siegel erhalten wird. Ein Spiel, das zurecht ab 18, da sehr blutig und daher nur für Erwachsene, für Diese aber absolut unterhaltsam ist.
Autor: Kai GTA IV erscheint in zwei Wochen - bis dahin kann man sich die Zeit mit dem kleinen Bruder vertreiben. Der geht noch zur Schule und stellt dort allerhand Blödsinn an.
“Bully - die Ehrenrunde” erzählt die Geschichte von Schüler Jimmy Hopkins. Dieser versucht im Stil der GTA-Titel, die Herrschaft über das Internat der amerikanischen Kleinstadt Bullworth an sich zu reißen. Entwickelt wurde der Titel ebenfalls von Rockstar Games und wer “Canis Canim Edit” von der PS2 kennen sollte, braucht nicht zuzugreifen, weil es sich hier lediglich um eine grafisch aufpolierte Verbesserung handelt.
Die ist aber sehr gut gelungen, die Grafik ist nun einigermaßen zeitgemäß und ruckelt auf der Xbox 360 nur selten. 4Players berichtet von einem Soundbug und XBox-Aktuell meckert über die Steuerung, ansonsten sind auch die sich aber einig, dass dieses Spielchen mehr ist als nur ein Grand Theft Auto-Abklatsch.
Dem kann ich nur zustimmen, die Detailverliebtheit der einzelnen Missionen und später des Städtchens Bullworth machen das Spiel auf jeden Fall zu einem Erlebnis. Klar, es ist kein Vergleich zum großen Bruder, aber es ist auf jeden Fall ein würdiger Ableger, auch für alle, denen das echte GTA vielleicht etwas zu brutal ist.
Autor: kaimar Auf sie mit Gebrüll! Erinnert Ihr euch noch an den (mittlerweile indizierten) Spieleklassiker Rune? Als grimmiger Wikinger schlachteten wir anno 2000 unsere Feinde mit Äxten, Schwertern und Hämmern nieder.
Ähnliches erwartet uns nun auch in “Viking: Battle For Asgard“. Nur kämpfen wir hier nicht alleine, sondern teilweise Seite an Seite mit einer Armee aus mindestens ebenso erbarmungslosen Wikingern.
Das Spiel ist inhaltlich an die nordische Mythologie angelehnt. In düsterer Atmosphäre wird eine epische Geschichte um die mächtige Totengöttin Hel erzählt, die aus Asgard (Heimat der germanischen Götter - wörtlich “Asen” - , also “Heimat der Asen”) vertrieben wird und anschließend nach Midgard (die Welt der Menschen, sprich: unsere Welt) flüchtet. Leider kommt sie nicht allein, sondern mit ihrem mächtigen Gefolge aus untoten Kriegern. Natürlich besteht unsere Aufgabe nun darin, selbige schnellstmöglich zurück nach Walhalla zu befördern.
Hierzu stehen uns von der einfachen Streitaxt bis zum mächtigen Schild allerlei Waffen und Ausrüstungsgegenstände zur Verfügung. Mit Diesen wird aber nicht immer wild um sich geschlachtet. Insgesamt gliedert sich das Spiel in zwei Teile. Zunächst müsst ihr oft wie Sam Fisher durch die feindlichen Lager schleichen, in Deckung bleiben, Schatten ausnutzen und höchstens mal einen oder zwei Feinde lautlos aus dem Weg räumen. Habt ihr euch den Weg zum Gefangenenlager gebahnt, befreit ihr dann eure Kameraden und metzelt euch gemeinsam unter lauten Geschrei den Weg zurück ins heimische Dorf. Es kann aber auch sein, dass ihr lediglich Informationen für den bevorstehenden Angriff sammeln müsst. Auch dafür schleicht ihr zunächst allein durch das feindliche Lager, späht Gegner aus, sammelt Informationen oder verübe Attentate an wichtigen militärischen Anführern. Anschließend geht es zurück ins Dorf, wo dann bereits eine gewaltige Armee auf eure Rückkehr wartet.
Grafisch macht der neue Titel, der bereits für die PS3 erschien, einiges her. Butterweiche Animationen sorgen ebenso für ein perfektes “Mitten-drin-Gefühl” wie neueste Shader, HDR-, und DX10-Effekte. Das Spiel kommt in Deutschland unzensiert auf den Markt. Eine große Überraschung für leidgeplagte Spieler, muss doch in der derzeit wieder aufflammenden “Killerspiel-Diskussion” beinahe jedes Spiel, in dem es mal “etwas härter” zugeht sofort entstellende Kürzungen, wenn nicht gar eine Indizierung befürchten.
Wer also Spaß an Spielen wie Rune, God of War oder Spartan hatte, wird mit Viking: Battle for Asgard definitiv seine Freude haben.
Autor: kaimar Wer sagte, dass Aliens immer klein, grün und knuffig sein müssen? Das Rollenspiel-Epos aus dem Hause Bioware beweist eindeutig das Gegenteil!
Im neuesten Streich der “Baldur’s Gate”- “KOTOR”- und “Neverwinter Nights”-Macher werdet ihr als Commander Shepard, einem/einer aufstrebenden Soldaten/Soldatin der “Human Alliance”, der “Normandy”, dem fortschrittlichsten Raumschiff aller Zeiten, zugeteilt.
Nachdem ihr euren Charakter erstellt habt (wahlweise männlich oder weiblich, mit sehr detailliert einstellbaremGesicht, Charakterpunkten, Fertigkeiten und wahlweise einer eigenen Hintergrundgeschichte) zieht euch ein vermeintlich harmloser Zwischenfall immer tiefer und tiefer in eine epische Story aus Aliens, Verrat, Betrug, Gier, Hass, Sex, Liebe, Technologie, Intrigen und Menschlichkeit.
Wie ihr diesen Herausforderungen begegnet, ist euch überlassen. seid ihr ein muskelbepackter Super-Kämpfer? Ein mit “Botic”-Implantaten aufgerüstetes Psi-Genie oder ein hinterlistiger, geschickter Hacker-Spion? Eure Fertigkeiten verbessert ihr - ganz Rollenspiel-typisch - mit dem Erwerb von EXP (Erfahrungspunkte) durch das Lösen von Quests.
Dies tut ihr nicht allein, sondern mit einer Gruppe von maximal drei NPCs, die ihr im verlauf der Story kennenlernt.
Optisch macht das 3rd-person-Action-Rollenspiel einiges her: neueste Pixel- und Vertex-shader sorgen für hoch wirksame Effekte, die Texturen sind hochauflösend (was natürlich bei der bereits angekündigten PC-Fassung nochmal ein ganzes Stück gesteigert wird) und die Models und Animationen sind auf dem neuesten stand der technik. Das Spiel wird begleitet von einem abwechslungsreichen Soundtrack und die komplette Sprachausgabe lässt sich dank professioneller Synchronsprecher angenehm hören.
Je nach wahl eurer Klasse, Geschlecht, Spezialisierung und natürlich euren Aktionen im Spiel verläuft Selbiges dabei immer anders, sodass auch nach dem Abspann noch genug Motivation für ein erneutes Durchspielen vorhanden sein dürfte.
Autor: Kai Rockstar scheint beim neuen GTA IV aus vergangenen Fehlern gelernt zu haben.
Bisher war das mit den GTA- Spielen in Deutschland immer so eine Sache. Um eine ab- 16- Freigabe zu erreichen, schnitten die Gamedesigner bestimmte Inhalte weg – z.B. im dritten Teil das Ausrauben von Passanten und Bluteffekte. Klar, das braucht nicht wirklich jemand, trotzdem ist Zensur an einem Spiel ärgerlich. Ich muss mir ja auch nicht vorschreiben lassen, welche Art von Film ich gerne anschaue.
Beim neuesten Teil – GTA 4 – geht Rockstar dieses Mal anders vor. Der Publisher nimmt die Einstufung „Keine Jugendfreigabe“ in Kauf, wohl wissend, dass sich heutzutage jeder Jugendliche jedes Spiel auf dem ein oder anderen Weg besorgen kann. Dafür gibt’s auch in Deutschland endlich ungeschnittene Action.
Wenn sich andere Entwickler an diesem Schritt ein Beispiel nehmen würden, wären wir vielleicht endlich die leidliche Debatte über gewalttätige Konsolenspiele und Minderjährige los, und man müsste sich nicht mehr über zensierte Produkte aufregen.
Eine gute Sache!
Autor: Kai Die FIFA- Reihe ist sicherlich allgemein bekannt. Jedes Jahr das Gleiche und jedes Jahr irgendwie doch anders, jedes Jahr ein paar Neuerungen und jedes zweite Jahr bessere Grafik: EA Sports bringt in der für Eletronic Arts üblich gewordenen Serie seine Fußballsimulationen bereits seit über zehn Jahren an den Spieler.
So weit, so gut. Eine Nebenprodukt der populären Marke ist „FIFA Street“ - die Version für Gelegenheitsspieler. In diesem Jahr wird der mittlerweile dritte Teil released. XBOX an, Spiel rein, los. Erster Eindruck: Geil. Schöne Grafik, coole Cell- Shading Optik, Musik, Tricks – hier bietet sich, vor allem mit Kumpels, eine ganze Menge Spaßfußball auf Locations wie Hinterhöfen und Bolzplätzen.
Es gibt sogar ein Combo- Tricksystem. Aber das war es eben auch schon. Tiefgang, in der FIFA Serie im Vergleich mit Taktik- Fußballsimulatoren wie Pro Evolution Soccer sowieso eher dünn gesäht, sucht man hier vergebens. Es gibt keine richtigen Ligen, ein Karrieremodus fehlt. Überlegungen über Aufstellung und dergleichen entfallen.
Das nervt auf Dauer. Einsteigerfreundlichkeit in allen Ehren, aber mit ein bisschen Phantasie hätte man auch hier langfristig fesselnde Elemente einbauen können.
FIFA Street 3 ist ein nettes Actionspiel zum Zocken, aber nichts, was einen dauerhaft vor die XBOX bannen könnte.
Autor: kaimar Vor wenigen Tagen erschien das brutale Action-epos Turok für die Xbox 360 und die PS3. Bereits im letzten Jahr berichteten wir von den hohen Erwartungen, die der Titel in Spielerkreisen auslöste. Doch Was ist nun wirklich dran am von vornherein so viel gelobten Shooter?
Sie sind Joseph Turok, ein ehemaliges Mitglied der elitären Einsatztruppe „Wolfsrudel“ und nunmehr der nicht minder auserlesenen „Whisky-Kompanie zugeteilt. Ihre Mission: Töten Sie ihren ehemaligen Mentor und Anführer des Wolfsrudels, den abtrünnigen General Kane.
Dieser versteckt sich auf einem abgelegenen Planeten am Rand der erforschten Galaxis, also nichts wie hin! Was Sie nicht ahnen können: Kaum angekommen, schießen Kanes Schergen Sie vom strahlend blauen Himmel. Gestrandet in einer unwirtlichen Dschungelwelt zwischen hungrigen Dinosauriern und erbarmungslosen Söldnern Kanes kämpfen Sie zunächst um ihr Überleben – doch ihre Mission haben Sie nicht vergessen.
So viel zur Story des Spieles, doch wie wird diese umgesetzt?
Schaut man sich Bilder aus dem Spiel an, könnte man an einigen Stellen fast meinen, in Crysis wäre aufgrund globaler Erderwärmung das Eis geschmolzen. So schön animierte und texturierte Lebewesen und eine so realistisch und dennoch endzeitlich-düstere Welt haben Sie selten in einem Spiel gesehen. Modernste Shader, Bumpmapping, Motioncapturing, HDR und eine stark modifizierte Version der Unreal 3 Engine schaffen eine lebensechte Umgebung. Da kann man den Dinoatem fast schon riechen.
Und davon gibt es reichlich, denn den Entwicklern von Turok mit dem hierzulande vielleicht etwas seltsam anmutenden Namen “Propaganda Games” gelang nun erstmals, woran “GSC Gameworld” (”S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of chernobyl”) scheiterten: ein funktionierendes, eigenständiges, in sich geschlossenes Öko-System, in dem alles nach dem Motto „Fressen und gefressen werden“ funktioniert. Als Fremdkörper in dieses bestehende System einzudringen beschert einem neben der einmalig realistischen Atmosphäre aber auch ungeahnte taktische Möglichkeiten.
Ein Beispiel: Vor sich haben Sie eine große Menge menschlicher Gegner, die Sie alleine nicht besiegen können. Zwischen Ihnen und den gegnern befinden sich einige friedliche Pflanzenfresser. Sie könnten nun z. B. Lautlos einen dieser sanften Riesen töten, was mit hoher Wahrscheinlichkeit einige Raptoren anlocken würde, die sich – sofern sie gerade keine frische Beute ausmachen können – auch gerne mit Aas zufriedengeben. Also Dino töten, verstecken, abwarten und das spektakuläre Aufeinandertreffen von totem Fleischberg, tötlichem Raptor und totgeweihtem Söldner aus sicherer Entfernung beobachten.
Sollten Sie allerdings eher rabiater vorgehen wollen, fallen Turok nach und nach jede Menger zerstörerischer Waffen in die Hände: Neben Granatenwerfern, Raketenwerfern, Leuchtgeschossen, Plasmakanonen etc. sind die Wichtigsten Tötungsinstrumente aber nach wie vor Messer und High-Tech-Bogen. Rambo lasst grüßen!
Wenn man sieht, wie Turok einem anstürmenden Dino ausweicht, nur um ihn eine Sekunde später an der Kehle zu packen, hochzureißen und ihm in einer gekonnten Armbewegung den halben Hals durchzutrennen, ihn anschließend auf den Boden zu schmeißen, nachzutreten ud nochmals zuzustechen um das Tier letztendlich verbluten zu lassen, fragt man sich, wie das Spiel Killerspieldiskussion und Medienwahn unbeschadet überstehen konnte.
Begründung der USK: „Es sind ja nur Dinosaurier“.
Um diesen kleinen Beitrag mit den legendären Worten der Panorama-Moderatorin Anja Reschke (auf die Ankündigung hin, dass deutsche Spieleentwickler möglicherweise auswandern – und damit der deutschen Industrie Millionenverluste einbringen - würden) abzuschließen:
Na dann…
Autor: kaimar
Im Zuge von Killerspieldiskussion und Medienhetze haben es Spiele vom Schlage eines „Left 4 Dead“ hierzulande gewiss nicht leicht. Doch sollte der schicke Shooter trotz des hohen Blutgehalts seinen Weg in deutsche Händlerregale finden, erwartet uns im Spätsommer ein Horror-Schocker der an eine Mischung aus Resident Evil 4 und Counter-Strike erinnert.
“Kooperatives survival game” nennt die deutsche Games-website Eurogamer.de das von Valve und den Turtle Rock Studios entwickelte Spiel. Mit bis zu vier Freunden schleicht, taktiert und rennt ihr gemeinsam durch enge Gassen, Häuser, Kleinstädte, ein Krankenhaus und schließlich die offene, weite Landschaft.
Das wäre Natürlich langweilig, wenn Ihnen dabei nicht Horden von Zombies das Leben schwer machen würden. Gegen Die stinkenden Untoten setzen Sie sich wahlweise mit einer Schrotflinte oder Maschinenpistole zur Wehr – später dann mit zwei Handfeuerwaffen, einer automatischen Schrotflinte, einem Sturmgewehr oder einer Sniper Rifle. Dieses – vergleichsweise spartanische – Waffenarsenal gilt es klug innerhalb der Gruppe einzusetzen, denn nichts ist schlimmer, als wenn einem mitten im Kampf die Munition ausgeht. Zur Not dürfen Sie aber auch ganz klassisch zuschlagen.
Interessant: Wer stirbt, kann bis zu drei mal von seinen Kameraden wiederbelebt werden. Wer dann nochmal den sprichwörtlichen Löffel abgibt, wird in einem späteren Levelabschnitt eingesperrt und kann von seinen Freunden befreit werden. “Game Over” bekommen Sie erst zu hören, wenn die ganze Truppe tot ist.
Der Fall ist klar: Was Valve und T.R.E. da in der Mache haben, hat definitiv Potential! Ein schneller, taktischer Koop-Shooter im Stile eines Resident Evil, erschaffen mit der Erfahrung der Macher von Counter-Strike und Half Life könnte der Online-Hit des Jahres 2008 werden.
Einziger Wehrmutstropfen: Spiele zwischen der Xbox und dem PC werden nach derzeitigem Stand technisch nicht möglich sein.
Nebenbei: Die Story ist übrigens schnell erzählt. Alle Menschen sind durch ein Virus zu Zombies geworden und IHR seid die einzigen Überlebenden! Kommt Ihnen bekannt vor? Ist es auch. Aus diversen anderen Spielen, und Filmen. Aber mal ehrlich: Wer sieht sich schon Zombiefilme wegen der Story an?
Autor: kaimar Nach einem eher enttäuschenden Need For Speed Carbon legt Entwickler und Publisher Electronic Arts dieses Jahr mit Need For Speed ProStreet einen neuen Gang ein.
Statt wie bisher mit bis zur Unkenntlichkeit aufgerüsteten Karren in illegalen nächtlichen Straßenrennen durch diverse Großstädte zu heizen, geht es im neuesten Teil der Serie zwar legal, dafür aber keinesfalls ungefährlicher zu.
Zur Auswahl stehen dem angehenden König der Straße dabei vier verschiedene Spielmodi in denen er sein fahrerisches Können unter Beweis stellen kann:
Hinter dieser kryptischen Bezeichnung verbirgt sich nicht Anderes als das klassische Rundenrennen, wie es aus nahezu jedem Rennspiel bekannt ist. Ihr fahrt eine zuvor gewählte Anzahl von Runden auf einer - mehr oder weniger - runden Strecke und wer die letzte Runde als Erster abschließt, gewinnt.
Wer bremst, verliert!
In diesem Spielmodus, der Fans der Serie seit Need For Speed Underground bekannt sein dürfte, geht es darum, eine gerade Strecke so schnell wie möglich hinter sich zu bringen. Die Schwierigkeit liegt darin, zunächst die Reifen durch einen gekonnten Burnout auf die richtige Temperatur zu bringen und im Folgenden den jeweils richtigen Gang im richtigen Moment einzulegen, da einem ansonsten schonmal der gepimpte Designermotor um die Ohren fliegt.
In diesem, Fans ebenfalls seit Underground bekannten, Rennmodus ist es das Ziel, sich mit abgefahrenen Reifen mittels spektakulärer Drifts und Slides über eine (vorzugsweise nasse oder vereiste) kurvige Strecke zu manövrieren, ohne allzu oft Bekanntschaft mit der Streckenbegrenzung zu machen. Je länger die Drifts und je höher die Geschwindigkeit, desto mehr Punkte rasen auf euer Konto.
Der wohl einfachste Rennmodus in Need For Speed ProStreet :
Im Grunde handelt es sich um eine vereinfachte Form des Grip, in der die Strecken so linear wie möglich gehalten sind. Nerviges Ausbremsen durch Haarnadelkurven gibt es hier nicht. Die pure Leistung des Fahrzeuges und der Mut, das Gaspedal bis zum Anschlag durchzutreten sind alles, was in diesem Rennen zählt.
Selbstverständlich kommen auch die Tuning-Freunde auf ihre Kosten, allerdings legt Need For Speed ProStreet eindeutig mehr Wert auf “innere Werte” als seine Vorgänger.
Statt sich wie bisher stundenlang mit diversen Spoilern, Vinyls, Radkappen und Lackierungen auszutoben, darf der Spieler dieses mal hauptsächlich Veränderungen vornehmen, die auf den ersten Blick unsichtbar, auf der Straße dafür umso spürbarer sind. Somit lassen sich beispielsweise die Getriebe-Übersetzung, Federungen und aerodynamische Eigenschaften des Fahrzeuges frei konfigurieren.
Auch im eSport hat sich ProStreet, nicht zuletzt wegen seiner neuartigen Anleihen aus der Welt der Renn-Simulationen sehr schnell etabliert und ist unter anderem bereits als Titel in der aktuellen EA MASTERS Saison vertreten.
Fazit:
Auch, wenn das Spiel erst seit kurzer Zeit im Handel erhältlich ist, lässt sich bereits feststellen, dass es die Fangemeinde der NFS-Serie spaltet.
Somit stehen auf der einen Seite Diejenigen, die mit dem altehrwürdigen Need For Speed Undergroud zur Serie gefunden haben und sich seitdem an der immer wieder neu aufgelegten Thematik des illegalen nächtlichen Straßenrennes erfreut haben. Jene Fans der Serie werden bei diesem Titel leider nicht voll auf ihre Kosten kommen, da das Szenario mittlerweile eher einer “sauberen” sportlichen Veranstaltung gleicht.
Dies wird wiederrum die Freunde anspruchsvoller Rennspiele freuen, auch wenn Diese von Need For Speed ProStreet sicher keine reine Simulation im Stile eines Project Gotham Racing erwarten dürfen.
Somit steht der neue Titel der Need For Speed-Reihe zwischen dem Erfolg des Bewährten und dem, bei Electronic Arts keinesfalls üblichen, Mut zur Innovation. Inwiefern dieser Spagat gelingt, bzw. in welche Richtung sich die Serie im Folgenden entwickeln wird, werden nun, wie so oft, die Verkaufszahlen entscheiden.