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Autor: kaimar Es ist ein ungeschriebenes Gesetz, dass mit dem wachsenden Einfluss und der Größe eines Unternehmens die Geheimnisse zu bewahren, proportional abnimmt.
Auch wenn Firmen wie Apple und Microsoft ihre Neuentwicklungen mittlerweile mit Methoden geheimzuhalten versuchen, die sich selbst Lidl-Fillialleiter nicht einmal vorstellen können, gibt es doch immernoch eine Schwachstelle im sonst so dichten Netz der Geheimhaltung: Die Patentanmeldungen!
Einer solchen Anmeldung sind nun Journalisten der Website Engadget auf die Spur gekommen und haben damit eine Entwicklung vorrausgesagt, die das Gleichgewicht im festgefahrenen Konsolenmarkt nochmal gewaltig ins Wanken bringen könnte.
Under der Kennummer “United States Patent Application 20080084385″ meldete Microsoft am 10.04 ein Gerät an, das bisher nur als “wearable computing pointing device” bekannt ist. Vermutet wird darunter eine Art Maus, die am Handgelenk getragen wird und eine PC-Bedienung á la Nintendo Wii ermöglicht.
Ähnlich wie nintendos “Nunchuck” sollen Gyroskopische Sensoren die Bewegungen der Hand im dreidimensionalen Raum registrieren und diese per Bluetooth an den Computer weitergeben.
Und an diesem Punkt wird es auch für Besitzer der Microsoft-Konsole interessant, denn das Gerät wird zusätzlich über einen Beschleunigungsmesser und ein Magnetometer verfügen, kann also alternativ auch als Spiele-Controller genutzt werden.
Man darf also gespannt sein, ob uns ab 2009 dann die ersten Spiele mit XBox-Grafik und Wii-Steuerung erwarten.
Autor: Kai GTA IV erscheint in zwei Wochen - bis dahin kann man sich die Zeit mit dem kleinen Bruder vertreiben. Der geht noch zur Schule und stellt dort allerhand Blödsinn an.
“Bully - die Ehrenrunde” erzählt die Geschichte von Schüler Jimmy Hopkins. Dieser versucht im Stil der GTA-Titel, die Herrschaft über das Internat der amerikanischen Kleinstadt Bullworth an sich zu reißen. Entwickelt wurde der Titel ebenfalls von Rockstar Games und wer “Canis Canim Edit” von der PS2 kennen sollte, braucht nicht zuzugreifen, weil es sich hier lediglich um eine grafisch aufpolierte Verbesserung handelt.
Die ist aber sehr gut gelungen, die Grafik ist nun einigermaßen zeitgemäß und ruckelt auf der Xbox 360 nur selten. 4Players berichtet von einem Soundbug und XBox-Aktuell meckert über die Steuerung, ansonsten sind auch die sich aber einig, dass dieses Spielchen mehr ist als nur ein Grand Theft Auto-Abklatsch.
Dem kann ich nur zustimmen, die Detailverliebtheit der einzelnen Missionen und später des Städtchens Bullworth machen das Spiel auf jeden Fall zu einem Erlebnis. Klar, es ist kein Vergleich zum großen Bruder, aber es ist auf jeden Fall ein würdiger Ableger, auch für alle, denen das echte GTA vielleicht etwas zu brutal ist.
Autor: kaimar Demnächst dürfen sich XBox-Nutzer auf eine angemessene Konsolenumsetzung der actionreichen Fantasy-Schnetzelei freuen.
Wenn die Goblinköpfe fliegen, hier ein Fuß und da ein Bein, wenn die Orks in Strömen bluten, muss es Dark Messiah sein!
Verzeiht mir diesen lyrischen Auswurf, Ich wollte diesen Beitrag einfach etwas abwechslungsreicher beginnen. Dafür verschone Ich euch auch mit einem Ausflug an die Anfänge der Spieleserie, obwohl sich dieser durchaus lohnen würde, denn kaum eine Serie hat sich über so viele Jahre in so verschiedenen Ausprägungen verändert, wie das “Might and Magic”-Universum. Auch wenn dessen jüngster Spross “Dark Messiah of Might and Magic Elements” außer dem werbewirksamen Namen wenig mit der rundenbasierten Strategie gemein hatte, die die Serie ansonsten auszeichnet.
Als “Dark Messiah of Might and Magic” am 27.10.2006 die Welt des PCs eroberte, sorgte der Titel gleichermaßen bei Spielern und Kritikern für großes Aufsehen. Obwohl das Spiel in Deutschland teilweise stark gekürzt war (abgetrennte Gliedmaßen und diverse Bluteffekte fehlen völlig - hier mehr dazu - dennoch erhielt das Spiel von der USK keine Jugendfreigabe und ist daher ab 18 Jahren erhältlich), bemängelten noch viele den hohen Gewaltgrad des Spieles. Die Spieler selbst hingegen schätzten die vielfältigen Möglichkeiten, dich die Feinde vom Hals zu halten. So war es z. B. möglich, Gegner ins Feuer, Abgründe oder Stachelwände zu treten, den Boden zu vereisen, um gegner ausrutschen zu lassen, Pfeile an Feuerstellen anzuzünden und auf Gegner abzuschießen, sie mit einem Schrumpfzauber zu belegen und schlicht zu zertreten (Doom lässt grüßen) usw. Der Kreativität des Spielers waren beinahe keine Grenzen gesetzt. Obwohl einige Spieler wiederum bemängelten, dass allzu offensichtlich aufgestellte Fallen ihnen manchmal geradezu aufdrängten, die Orks und Goblins auf Diese oder Jene Art und Weise zu töten.
Die Charaktererstellung fällt in Dark Messiah of Might and Magic Elements wesentlich linearer aus, als in der PC-Version. Statt wie gewohnt Skillpunkte zu verteilen, wählt ihr am Anfang eines Spieles eure gewählte Klasse - Magier, Assassine, Krieger oder Bogenschütze - aus und spielt fortan strikt auf die entsprechende Art und Weise. Auch gemischte Spielarten sind nicht möglich, so bedient sich der Magier wirklich nur seiner Zaubersprüche und der Krieger nur seiner Hieb- und Stichwaffen.
Technisch setzt Ubisoft auf das ohnehin schöne Spiel nochmal einen drauf: HDR-Effekte, Shader und eine verbesserte Physik lassen den Spieler noch tiefer in die Fantasywelt eintauchen. Lediglich die gelegentlichen Ruckler und lange Ladezeiten trüben mitunter den Spielspaß. Wer aber Lust hat, mal wieder einen der seltenen Vertreter der Spezies “Action RPG für die Konsole” auszuprobieren, kann für knappe 50 € zugreifen.
Autor: kaimar Auf sie mit Gebrüll! Erinnert Ihr euch noch an den (mittlerweile indizierten) Spieleklassiker Rune? Als grimmiger Wikinger schlachteten wir anno 2000 unsere Feinde mit Äxten, Schwertern und Hämmern nieder.
Ähnliches erwartet uns nun auch in “Viking: Battle For Asgard“. Nur kämpfen wir hier nicht alleine, sondern teilweise Seite an Seite mit einer Armee aus mindestens ebenso erbarmungslosen Wikingern.
Das Spiel ist inhaltlich an die nordische Mythologie angelehnt. In düsterer Atmosphäre wird eine epische Geschichte um die mächtige Totengöttin Hel erzählt, die aus Asgard (Heimat der germanischen Götter - wörtlich “Asen” - , also “Heimat der Asen”) vertrieben wird und anschließend nach Midgard (die Welt der Menschen, sprich: unsere Welt) flüchtet. Leider kommt sie nicht allein, sondern mit ihrem mächtigen Gefolge aus untoten Kriegern. Natürlich besteht unsere Aufgabe nun darin, selbige schnellstmöglich zurück nach Walhalla zu befördern.
Hierzu stehen uns von der einfachen Streitaxt bis zum mächtigen Schild allerlei Waffen und Ausrüstungsgegenstände zur Verfügung. Mit Diesen wird aber nicht immer wild um sich geschlachtet. Insgesamt gliedert sich das Spiel in zwei Teile. Zunächst müsst ihr oft wie Sam Fisher durch die feindlichen Lager schleichen, in Deckung bleiben, Schatten ausnutzen und höchstens mal einen oder zwei Feinde lautlos aus dem Weg räumen. Habt ihr euch den Weg zum Gefangenenlager gebahnt, befreit ihr dann eure Kameraden und metzelt euch gemeinsam unter lauten Geschrei den Weg zurück ins heimische Dorf. Es kann aber auch sein, dass ihr lediglich Informationen für den bevorstehenden Angriff sammeln müsst. Auch dafür schleicht ihr zunächst allein durch das feindliche Lager, späht Gegner aus, sammelt Informationen oder verübe Attentate an wichtigen militärischen Anführern. Anschließend geht es zurück ins Dorf, wo dann bereits eine gewaltige Armee auf eure Rückkehr wartet.
Grafisch macht der neue Titel, der bereits für die PS3 erschien, einiges her. Butterweiche Animationen sorgen ebenso für ein perfektes “Mitten-drin-Gefühl” wie neueste Shader, HDR-, und DX10-Effekte. Das Spiel kommt in Deutschland unzensiert auf den Markt. Eine große Überraschung für leidgeplagte Spieler, muss doch in der derzeit wieder aufflammenden “Killerspiel-Diskussion” beinahe jedes Spiel, in dem es mal “etwas härter” zugeht sofort entstellende Kürzungen, wenn nicht gar eine Indizierung befürchten.
Wer also Spaß an Spielen wie Rune, God of War oder Spartan hatte, wird mit Viking: Battle for Asgard definitiv seine Freude haben.
Autor: kaimar Nun ist es also offiziell! Nachdem die Gerüchte bzgl. Microsofts Plänen, Blu-Ray-Support für die Xbox zu entwickeln bereits seit einigen Wochen immer wieder überkochten, kam nun die offizielle Bestätigung von Blu-Ray-Hersteller Lite-On IT. (Quelle: Digitimes.com)
Das Unternehmen entwickelt bereits jetzt viele der in die Xbox verbauten Laufwerke und wird zukünftig auch ein integriertes Blu-Ray-Laufwerk anbieten. Dieses soll, Digitimes’ Angaben zufolge, bereits im zweiten Quartal dieses Jahres ausgeliefert werden und dann in einem der kommenden Xbox-Bundles erhältlich sein. Nach den kürzlichen Preissenkungen der “Standart-360″ ist allerdings anzunehmen, dass dieses neue Bundle dann wieder wesentlich teurer sein wird. Da sich die Produktionskosten eines internen Blu-Ray-Laufwerkes auf geschätzte 100 US-Dollar belaufen (im Gegensatz zu ca. 20 USD bei denherkömmlichen DVD-Laufwerken) dürfte Microsoft die Preisschraube nochmal drastisch erhöhen.
Somit zieht Microsoft einmal mehr mit dem großen Konkurrenten Sony - bzw. der PS3 - gleich, die dank des Blu-Ray-Laufwerks mittlerweile zum favorisierten Player für HD-DVDs avanciert ist. Betrachtet man die derzeit rasant steigenden Umsatzzahlen von HD-DVDs im BD-Format, ist es nicht verwunderlich, dass Microsoft nun auch endlich alles daran setzt, von diesem Kuchen ein Stück abzubekommen.
Man kann sich denken, dass diese Entwicklung von Sony nicht gerne gesehen wird und endsprechende Gegenmaßnahmen ergreifen wird. So ist es z.B. durchaus möglich, dass der japanische Entwickler kurzerhand die Auslieferung von blauen Leuchtdioden (deren Lieferschwierigkeiten ihrerseits schon den release der PS3 verzögerten) an Microsofts Hersteller kurzerhand unterbindet um somit künstliche Lieferengengpässe zu erzeugen. Weder Sony noch Microsoft wollen sich bisher zu diesen Gerüchten und Spekulationen äußern.
Abschließend noch ein paar freundliche Worte über unseren guten Freund, die DVD…