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Insider Tipps

Archiv für Februar, 2008

27. Februar 2008
Autor: Kai

Die FIFA- Reihe ist sicherlich allgemein bekannt. Jedes Jahr das Gleiche und jedes Jahr irgendwie doch anders, jedes Jahr ein paar Neuerungen und jedes zweite Jahr bessere Grafik: EA Sports bringt in der für Eletronic Arts üblich gewordenen Serie seine Fußballsimulationen bereits seit über zehn Jahren an den Spieler.
So weit, so gut. Eine Nebenprodukt der populären Marke ist „FIFA Street“ - die Version für Gelegenheitsspieler. In diesem Jahr wird der mittlerweile dritte Teil released. XBOX an, Spiel rein, los. Erster Eindruck: Geil. Schöne Grafik, coole Cell- Shading Optik, Musik, Tricks – hier bietet sich, vor allem mit Kumpels, eine ganze Menge Spaßfußball auf Locations wie Hinterhöfen und Bolzplätzen.

Es gibt sogar ein Combo- Tricksystem. Aber das war es eben auch schon. Tiefgang, in der FIFA Serie im Vergleich mit Taktik- Fußballsimulatoren wie Pro Evolution Soccer sowieso eher dünn gesäht, sucht man hier vergebens. Es gibt keine richtigen Ligen, ein Karrieremodus fehlt. Überlegungen über Aufstellung und dergleichen entfallen.

Das nervt auf Dauer. Einsteigerfreundlichkeit in allen Ehren, aber mit ein bisschen Phantasie hätte man auch hier langfristig fesselnde Elemente einbauen können.
FIFA Street 3 ist ein nettes Actionspiel zum Zocken, aber nichts, was einen dauerhaft vor die XBOX bannen könnte.


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17. Februar 2008
Autor: kaimar

Wie die amerikanische News-website wlwt.com berichtet, werden im US-amerikanischen Raum zunehmend junge Xbox-Spieler Opfer pädophiler Verfolgung.

Die Mittel und Wege dieser Menschen werden dabei immer geschickter. So geben sich erwachsene Nutzer teilweise als Kinder aus, um das Vertrauen des unbekannten Gegenübers zu gewinnen. Sie bauen über diese Art der parasozialen Interaktion eine Art von Bezieheung auf, geben sich verständnisvoll und einfühlsam und versuchen dann zu einem gegebenen Zeitpunkt die Grenze der virtuellen in die reale Umgebung der Kinder zu überschreiten

Dieses Phänomen ist zwar nicht sonderlich neu - im Internet tummeln sich bekanntermaßen haufenweise zwielichtiger Gestalten und es gibt bereits diverse Lehrgänge und Informations-Websites um Kinder sicher durch die Weiten des Internet zu begleiten. Aber mit dem Einzug in den Xbox Live-Dienst ist den Pädophilen traurigeweise ein regelrechter Geniestreich gelungen. Bedenkt man, wie viel Zeit gerade Kinder und Jugendliche vor der heimischen Konsole verbringen und welche Erfolge Ermittlerteams andererseits durch die teilweise Überwachung diverser Websites und gezielte Infiltration kinderpornographischer Websites vorweisen könne, war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis sich die se Perversen auf neue Gebiete vorwagen würden.

So berichtet wlwt.com unter Anderem von einer 30 jährigen Dame aus Dayton, die einem 16 jährigen Jungen aus Arizona erst Nacktbilder von sich schickte und ihn anschließend aufforderte, es ihr gleich zu tun.

Diese und ähnliche Fälle wollen Polizeibeamte und Politiker in den USA nun verschärft beobachten. Es bleibt jedoch zu hoffen, dass die Wellen an Hysterie, die diese - eigentlich nicht wirklich neue oder sonderlich unerwartete - Meldung in den USA geschlagen hat nicht neues Wasser auf die Mühlen deutscher Politiker mit sich bringen. Sonst sind wir Spieler bald nicht nur potentielle Amokläufer und Terroristen, sondern auch von vornherein Kinderschänder oder unmündige Bürger, die durch einrigoroses Herstellungs- und Verkaufsverbot sämtlicher Konsolen vor Selbigen geschützt werden müssen.

Bevor es soweit kommt, kann man sich gerade in der Elternrolle durchaus selbst informieren,wie man seine Kinder am besten Schützt. Wlwd.de schreiben am Ende ihres Artikels folgendes dazu:

“The best defense against potential threats, investigators said, is building an honest relationship between parents and children.”

Leider muss Ich anmerken, dass Ich selten einen derart hohlen und inhaltsleeren Satz gelesen habe. Von wirklicher Anteilnahme oder besorgnis ist hier keine Spur. Deshalb abschließend einige Links, die Kindern und Eltern moglicherweise einen etwas sichereren Umgang mit dem Internet und Online-Diensten wie Xbox-live ermöglichen:

Broschüre “Ein Netz für Kinder”

Bildungsinitiative Internetsicherheit

SCHAU HIN!


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7. Februar 2008
Autor: kaimar

Vor wenigen Tagen erschien das brutale Action-epos Turok für die Xbox 360 und die PS3. Bereits im letzten Jahr berichteten wir von den hohen Erwartungen, die der Titel in Spielerkreisen auslöste. Doch Was ist nun wirklich dran am von vornherein so viel gelobten Shooter?

Sie sind Joseph Turok, ein ehemaliges Mitglied der elitären Einsatztruppe „Wolfsrudel“ und nunmehr der nicht minder auserlesenen „Whisky-Kompanie zugeteilt. Ihre Mission: Töten Sie ihren ehemaligen Mentor und Anführer des Wolfsrudels, den abtrünnigen General Kane.

Dieser versteckt sich auf einem abgelegenen Planeten am Rand der erforschten Galaxis, also nichts wie hin! Was Sie nicht ahnen können: Kaum angekommen, schießen Kanes Schergen Sie vom strahlend blauen Himmel. Gestrandet in einer unwirtlichen Dschungelwelt zwischen hungrigen Dinosauriern und erbarmungslosen Söldnern Kanes kämpfen Sie zunächst um ihr Überleben – doch ihre Mission haben Sie nicht vergessen.

 

So viel zur Story des Spieles, doch wie wird diese umgesetzt?

Schaut man sich Bilder aus dem Spiel an, könnte man an einigen Stellen fast meinen, in Crysis wäre aufgrund globaler Erderwärmung das Eis geschmolzen. So schön animierte und texturierte Lebewesen und eine so realistisch und dennoch endzeitlich-düstere Welt haben Sie selten in einem Spiel gesehen. Modernste Shader, Bumpmapping, Motioncapturing, HDR und eine stark modifizierte Version der Unreal 3 Engine schaffen eine lebensechte Umgebung. Da kann man den Dinoatem fast schon riechen.

 

 

Und davon gibt es reichlich, denn den Entwicklern von Turok mit dem hierzulande vielleicht etwas seltsam anmutenden Namen “Propaganda Games” gelang nun erstmals, woran “GSC Gameworld” (”S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of chernobyl”) scheiterten: ein funktionierendes, eigenständiges, in sich geschlossenes Öko-System, in dem alles nach dem Motto „Fressen und gefressen werden“ funktioniert. Als Fremdkörper in dieses bestehende System einzudringen beschert einem neben der einmalig realistischen Atmosphäre aber auch ungeahnte taktische Möglichkeiten.

 

Ein Beispiel: Vor sich haben Sie eine große Menge menschlicher Gegner, die Sie alleine nicht besiegen können. Zwischen Ihnen und den gegnern befinden sich einige friedliche Pflanzenfresser. Sie könnten nun z. B. Lautlos einen dieser sanften Riesen töten, was mit hoher Wahrscheinlichkeit einige Raptoren anlocken würde, die sich – sofern sie gerade keine frische Beute ausmachen können – auch gerne mit Aas zufriedengeben. Also Dino töten, verstecken, abwarten und das spektakuläre Aufeinandertreffen von totem Fleischberg, tötlichem Raptor und totgeweihtem Söldner aus sicherer Entfernung beobachten.

 

Sollten Sie allerdings eher rabiater vorgehen wollen, fallen Turok nach und nach jede Menger zerstörerischer Waffen in die Hände: Neben Granatenwerfern, Raketenwerfern, Leuchtgeschossen, Plasmakanonen etc. sind die Wichtigsten Tötungsinstrumente aber nach wie vor Messer und High-Tech-Bogen. Rambo lasst grüßen!

Wenn man sieht, wie Turok einem anstürmenden Dino ausweicht, nur um ihn eine Sekunde später an der Kehle zu packen, hochzureißen und ihm in einer gekonnten Armbewegung den halben Hals durchzutrennen, ihn anschließend auf den Boden zu schmeißen, nachzutreten ud nochmals zuzustechen um das Tier letztendlich verbluten zu lassen, fragt man sich, wie das Spiel Killerspieldiskussion und Medienwahn unbeschadet überstehen konnte.

 

Begründung der USK: „Es sind ja nur Dinosaurier“.

Um diesen kleinen Beitrag mit den legendären Worten der Panorama-Moderatorin Anja Reschke (auf die Ankündigung hin, dass deutsche Spieleentwickler möglicherweise auswandern – und damit der deutschen Industrie Millionenverluste einbringen - würden) abzuschließen:

 

Na dann…


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