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Autor: kaimar
Xbox-Inhaber sehen rot! Und das immer häufiger, denn der berüchtigte „Ring of Death“ sucht die Wohnzimmer der Spieler weltweit heim. Und das seit Release der Konsole ununterbrochen.
Es ist schon ein gewisser Adrenalinkick, diese Konsole überhaupt zu starten. Man bewegt den Finger langsam in Richtung des Power-Knopfes, Schweiß tropft einem vom Gesicht,doch die Hand bahnt sich unbeirrt ihren Weg, immer weiter auf den kleinen grünen Knopf zu. Man schließt die Augen, beißt die Zähne zusammen, spürt den Wiederstand des Knopfes und-
nichts passiert!
Es ist ruhig. Zu ruhig. Die gespenstische Ruhe, die Abwesenheit des Lüftungsgeräusches, das einem doch sonst wie eine Flugzeugturbine um die Ohren bläst, sie lässt Einen erstarren.
Langsam öffnet man die Augen und sieht ihn:
Es gibt ihn also wirklich? So oft hat man schon in diversen Foren von diesem Unheilvollen Omen gehört, aber wer kann sich schon vorstellen, dass es Ihn eines Tages selbst treffen könnte?
Was tun?
Keine Panik!
Was stand noch in den Foren? Genau – Support anrufen! Konsole einschicken und hoffen, dass Sie in ein paar Monaten wieder da ist. Was soll man nun gegen die quälende Langeweile unternehmen? Genau, ab an den PC!
Nein, verdammt! Da läuft ja seit Windows Vista nichts mehr.
Also gut, insgeheim wusste man ja, dass dieser Tag einmal kommen würde. Also Plan B: Die alte Xbox entstauben und einen gemütlichen Retro-Abend veranstalten.
Was? Die funktioniert nicht mehr? Schnell den Supp… Ach nein, der wurde ja eingestellt.
Nur die Ruhe, es bleibt gibt noch EINE Möglichkeit:
Es bleibt ja noch die PS3, der bucklige kleine Schwiegersohn der Xbox…
Autor: kaimar
Im Zuge von Killerspieldiskussion und Medienhetze haben es Spiele vom Schlage eines „Left 4 Dead“ hierzulande gewiss nicht leicht. Doch sollte der schicke Shooter trotz des hohen Blutgehalts seinen Weg in deutsche Händlerregale finden, erwartet uns im Spätsommer ein Horror-Schocker der an eine Mischung aus Resident Evil 4 und Counter-Strike erinnert.
“Kooperatives survival game” nennt die deutsche Games-website Eurogamer.de das von Valve und den Turtle Rock Studios entwickelte Spiel. Mit bis zu vier Freunden schleicht, taktiert und rennt ihr gemeinsam durch enge Gassen, Häuser, Kleinstädte, ein Krankenhaus und schließlich die offene, weite Landschaft.
Das wäre Natürlich langweilig, wenn Ihnen dabei nicht Horden von Zombies das Leben schwer machen würden. Gegen Die stinkenden Untoten setzen Sie sich wahlweise mit einer Schrotflinte oder Maschinenpistole zur Wehr – später dann mit zwei Handfeuerwaffen, einer automatischen Schrotflinte, einem Sturmgewehr oder einer Sniper Rifle. Dieses – vergleichsweise spartanische – Waffenarsenal gilt es klug innerhalb der Gruppe einzusetzen, denn nichts ist schlimmer, als wenn einem mitten im Kampf die Munition ausgeht. Zur Not dürfen Sie aber auch ganz klassisch zuschlagen.
Interessant: Wer stirbt, kann bis zu drei mal von seinen Kameraden wiederbelebt werden. Wer dann nochmal den sprichwörtlichen Löffel abgibt, wird in einem späteren Levelabschnitt eingesperrt und kann von seinen Freunden befreit werden. “Game Over” bekommen Sie erst zu hören, wenn die ganze Truppe tot ist.
Der Fall ist klar: Was Valve und T.R.E. da in der Mache haben, hat definitiv Potential! Ein schneller, taktischer Koop-Shooter im Stile eines Resident Evil, erschaffen mit der Erfahrung der Macher von Counter-Strike und Half Life könnte der Online-Hit des Jahres 2008 werden.
Einziger Wehrmutstropfen: Spiele zwischen der Xbox und dem PC werden nach derzeitigem Stand technisch nicht möglich sein.
Nebenbei: Die Story ist übrigens schnell erzählt. Alle Menschen sind durch ein Virus zu Zombies geworden und IHR seid die einzigen Überlebenden! Kommt Ihnen bekannt vor? Ist es auch. Aus diversen anderen Spielen, und Filmen. Aber mal ehrlich: Wer sieht sich schon Zombiefilme wegen der Story an?
Autor: kaimar Bereits im Frühjahr 2008 will Lucas Arts ein neues Spiel im Stile der “Jedi Knight” - Serie herausbringen. Was steckt drin im mit Spannung erwarteten Quasi-Nachfolger?
Star Wars: The Force Unleashed spielt zwischen Episode drei und vier, also genau zwischen der neuen und der alten Trilogie - selbstverständlich von George Lucas persönlich abgesegnet. Ihr verkörpert Darth Vaders geheimen Schüler und jagt im Namen eures dunklen Meisters nach und nach die letzten Jedi. Das aber Laserkanonen bekanntlich “viel zu primitiv und ungenau” sind, bedient ihr euch neben eurem Lichtschwert diversen mächtigen Fähigkeiten, die ihr in guter, alter Rollenspielmanier ausbauen könnt. Diese dunklen Mächte lassen sich auch kombinieren, so dass Ihr einen Gegner z. B. per Machtgriff in die Luft ziehen, dabei würgen und mit schließlich Blitzen über Abgründe oder in Häuserschluchten stürzen könnt.
Bereits vor 2 Jahren ließen erste Techdemos auf der E3 die Kinnladen der Spielergemeinde weltweit herunterklappen. Derart realistisch zerstörbare Materialien hatte man - lange Zeit vor dem release des deutschen Edelshooters Crysis wohlgemerkt - noch nie gesehen. Die enge Zusammenarbeit mit Lucas’ Trickschmiede “Industrial Light and Magic” beschert dem Spieler eine Detailvielfalt, welche selbst die Havoc-Engine von Valve in ihre Schranken verweisen könnte und vielleicht endlich ein wirkliches Argument für den kauf einer Physics-Karte bietet.
Wobei letzteres wohlüberlegt sein sollte, denn ein Release für den PC ist vorerst nicht geplant, lediglich für “Xbox 360, PS3, PS2, PSP und Nintendo DS” [Golem.de]. Da es sich aber bekanntermaßen um eine beliebte Marketing-Strategie handelt, Selbiges erst zu dementieren und dann, nachdem die Verkaufszahlen für die Konsolen zurückgehen, doch eine PC-version herauszubringen, sollten auch PC-Spieler noch nicht die Flinte ins Korn werfen.
Autor: kaimar In der heutigen Zeit des Überangebotes hat es der angehende Konsolero wahrlich nicht leicht, wenn es darum geht, den passenden Kasten auszusuchen, in welchen Er fortan seine Zeit und sein Geld investieren will. Selbst wenn Er die weise Entscheidung getroffen hat, sich eine Xbox 360 zuzulegen, bleibt noch die Frage, welche Bedürfnisse Diese erfüllen muss und vor Allem, was sein Geldbeutel von all dem hält.
Sehen wir uns also zunächst das - mittlerweile auf eine beachtliche Größe angewachsene - Angebot an Xbox-Editionen an:
Xbox 360 “Core System” - Die Sparversion
Features:
- Xbox 360-Konsole
- 1 Controller (kabelgebunden)
- 256 MB Memory Unit
- Composite AV Kabel mit Scart-Adapter
Preis (amazon.de): 200,00 €
Fazit:
Die erste version der Xboxist mittlerweile sowohl technisch veraltet als auch vom Preis-Leistung-Verhältnis nicht mehr zu empfehlen. Diese Version wird auch von Microsoft nicht mehr offiziell beworben, ist aber evtl. noch für Bastler interessant. Das Modell der “Low-Budget-Veriante” wurde inzwischen vom Standart- bzw. Arcade-System abgelöst.
Xbox 360 “Arcade” - Für den Gelegenheitsspieler
Features:
- Xbox 360-Konsole
- 1 Controller (kabellos)
- 256 MB Memory Unit
- Xbox LIVE Silber-Mitgliedschaft
- 5 Arcade-Games
Preis (amazon.de): 269,90 €
Fazit:
Ideal für Casual Gamer, die abends gerne mit Freunden zusammensitzen. Die Arcade-games und die Probe-Mitgliedschaft für den Live-Service sind hierfür ideal.
Xbox 360 “Standart” - Die Mittelklasse
Features:
- Xbox 360-Konsole
- 1 Controller (kabellos)
- 512 MB Memory Unit
- 20 GB Festplatte
- HDMI-Port
Preis (xbox.com): 349,99 €
Fazit:
Die version für den anspruchsvolleren Kunde. Wer auf HDMI für hochauslösende Bilder und die zusäztliche Festplattenkapazität nicht verzichten will, sollte die paar Euro mehr ruhig investieren.
Xbox 360 “Elite” - Das Luxusmodell
Features:
- Xbox 360 Konsole Elite (schwarz)
- 1 Controller (kabellos, schwarz)
- 1 Headset (schwarz)
- 512 MB Memory Unit
- 120 GB Festplatte
- HDMI-Port inkl. HDMI-Kabel
- Einen Monat lang kostenlos Xbox LIVE Gold
Preis (xbox.com) : 449,99 €
Fazit:
Das “Rundum-sorglos-Paket” für den gut betuchten Hardcore-gamer. Hier habt ihr ALLES, was das Spielerherz begehrt (abgesehen vom HD-Laufwerk) und noch dazu in einem edlen Schwarz. Zeit, eure Freunde zu beeindrucken! Für den Gelegenheitsspieler bei dem Preis jedoch nicht empfehlenswert.
Leider haben sich unsere Hoffnungen, dass Bill Gates während seines letzen großen Auftrittes auf der CES eine neue Version der Xbox 360 ankündigen würde, nicht bewarheitet. Die angekündigte “große Meldung” wurde schlicht unterschlagen.
Autor: kaimar Ende des Monats wird Electronic Arts den neuesten Spross der “Burnout“-Reihe veröffentlichen. Die Meinungen der Spieler sind jedoch zweigeteilt.
Im Hause Electronic Arts scheint man in seiner Rolle als Publisher derzeit sehr darauf bedacht zu sein, sich vom Image des ideenlosen, innovationsscheuen Großkonzerns zu lösen. Gerade wurden den Freunden aufwändig produzierter Arcade-Rennspiele mit “Need For Speed ProStreet” einige Überraschungen in Puncto Setting, Umfang und Spielmechanik geboten, nun zieht man mit dem „hauseigenen Konkurrenzprodukt“ „Burnout Paradise“ nach.
Doch was genau erwartet den Spieler in dieser neuen Episode der von “Criterion Games” entwickelten Erfolgsserie? Nun, die wesentlichen Elemente von Burnout bleibt natürlich bestehen: Aufwändige Zusammenstöße, schicke Karren (zumindest vorerst), Adrenalin im Blut, Nitro im Tank
Doch auch, wenn die Rennen gewohnt spannend sind, offenbart das Spiel seine Schwächen vor Allem zwischen Diesen. Denn eine schnelle Menuauswahl, mit der sich das nächste Rennen starten ließe, gibt es nicht mehr. Stattdessen heizt man nun GTA-like durch eine riesige Stadt und fährt von einem Punkt der Minimap zum Anderen.
Dieses neue System mag zunächst großen Spaß machen, hat aber gravierende Nachteile, was den Spielfluss angeht. Einmal von der Strecke abgekommen müsst ihr nämlich den gesamten Weg bis zum Anfangspunkt zurückfahren, was auf die Dauer extrem frustrierend und unnötig wirkt. Es bleibt zu hoffen, dass die Entwickler von Criterion Games sich die Kritik der Spieler anhand der Demo bereits zu Herzen genommen und entsprechende Features eingebaut haben.
Nichtsdestotrotz ist Burnout Paradise ein Muss für jeden Fan von Michael Bay/Jerry Bruckheimer-Filmen, “Alarm für Cobra 11″ oder einfach einer Menge Explosionen, Knautschzonen, Crashes und Verfolgungsjagten jenseits konventioneller Tacho-Anzeigen
Und wer auf das schnelle Geld zwischendurch aus ist, für den bieten sich die spontanen Rennen an, die an jeder Ampel gestartet werden können. Einfach anhalten und wie Marty McFly demonstrativ das Gaspedal durchtreten. Aber lasst euch nicht von weißen Rolls Royces erwischen
In dem Sinne: „May the Burnoutleiste be with you…“
Autor: kaimar
Microsoft hat genug von der alten XBox! User dürfen fortan weder auf technischen support, noch auf erweiterte Abwärtskompatiblität des 360-Vorgängers hoffen.
Seit die XBox 360 erstmals verkauft wurde, führt Microsoft eine sogenannte “backward compatibility games list”, das ist eine Liste, die Aufschluss darüber gibt, welche Spiele, die für die XBox original (s. oben) programmiert werden, auf der XBox 360 lauffähig sind.
Diese Liste umfasst mittlerweile 465 Titel und wurde durch deren stetige Anpassung erweitert und ausgebaut. Somit müssen sich Kunden, die bereits damals über eine Xbox Original verfügten sich nicht jeden Titel gezwungenermaßen neu kaufen, wenn Sie diesen auf der Xbox 360 spielen wollen.
Neue Spiele für die Xbox Original werden ohnehin seit längerer zeit nicht mehr programmiert, da man sich voll und ganz auf die Konsumenten der jeweils neuesten Konsole konzentrieren will. (Eine gängige Praxis, die bei Nintendo und Sony ähnlich gehandhabt wird. Neue PS1- oder gar NES-Titel würde man heutzutage vergeblich suchen.)
Dies ist es auch, was MS-Group Marketing Manager Alberto Penello im Gespräch mit kotaku.com verlauten lies: Man habe schlicht den Punkt erreicht, an dem der Nutzen in Relation zu den zu erwartenen Einnahmen zu gering ist.
Alle „wichtigen“ Titel (z. B. Halo 2) seien bereits kompatibel für andere, weniger beliebte Titel sei schlicht und einfach der Programmieraufwand zu hoch“ [1]
Dass man aber neben der „backward compatibility games list“ auch den technischen Support für die Xbox Original streicht, ist natürlich ein Anlass zur vehementen Kritik seitens einiger Spieler. Selbst wenn es nur eine Frage der zeit war, bis Microsoft sich zu diesem Schritt entschließen würde.
Großzügigerweise (und das ist in diesem Fall ausnahmsweise nicht ironisch gemeint) hat man dafür als Xbox Live Nutzer seit einiger Zeit die Möglichkeit, sich ausgewählte Titel, die ursprünglich für die Xbox Original erschienen günstig über den marktplatz herunterzuladen.
Diese kosten um die 1200 MS-Points (ca. 10-15 €).
Ein Blick ist auf jeden Fall empfehlenswert, da die Spiele zwar mittlerweile grafisch veraltet sein mögen, das Angebot aber andererseits einige der spielerisch besten Titel der Xbox-Ära umfasst:
Unter Anderem sind Klassiker wie „Fable“, „Psychonauts“ und „Jade Empire“ darunter.
Somit hat Microsoft seiner aussterbenden Konsolengeneration ein wirklich würdiges Abschiedsgeschenk beschert. Für manch einen, den die Konsolen bisher nicht locken konnten mag das gar der richtige Zeitpunkt sein, sich doch noch eine der mittlerweile unglaublich günstigen schwarzen Kästen ins Haus zu holen. Oder man wartet weitere 5 Jahre, bis Microsoft seine nächste Konsolengeneration ins Rennen schickt und die 360 schließlich das gleiche Schicksal ereilt wie ihre kleine, schwarze Schwester.
Autor: kaimar Noch weiß niemand, was Microsoftgründer Bill Gates auf der diesjährigen CES ankündigen wird.
Gerüchte besagen, dass Microsoft nach dem seit Kurzem erhältlichen Xbox 360 Arcade System - einem preisgünstigen Angebot für Einsteiger - nun versucht mit einem umfangreicen Gesamtpaket die derzeit technisch überlegene Playstation 3 wieder einzuholen: Der XBox 360 ULTIMATE
Diese soll, Gerüchten zufolge, einige Extras beinhalten, die bei herkömmlichen XBox Paketen (der Core-, Arcade- und Eliteversion) nicht enthalten waren.
Dazu gehören unter Anderem:
Letzteres ist seit längerer Zeit ein erklärtes Ziel von Microsoft, allerdings will man vorerst andere Unternehmen mit der technischen Ausführung und dem Support betrauen.
Ob die Ultimate-Edition kommt und, wenn ja, wie sie aussieht, wird spätestens am kommenden Sonntag den 06.01.08 feststehen, wenn Bill Gates auf der CES sein aktuelles Projekt entüllt.